Am 03. Juni hat unsere erste Podiumsdiskussion mit den regionalen Vertretern der politischen Parteien stattgefunden.

Im Rahmen einer Hybridveranstaltung, bei der unser Vorstand und die Politiker in Präsenz anwesend waren und unsere Mitglieder sich über Zoom dazuschalten und Fragen stellen konnten, haben wir mit Dr. Roy Kühne (CDU), Frauke Heiligenstadt (SPD), Christian Grascha (FDP), Miriam Staudte (Bündnis 90/ Die Grünen) und Jens Kestner (AFD) über die zukünftige Ausrichtung der Landwirtschaft diskutieren können.

Die Frage, wieviele landwirtschaftlichen Betriebe es im Landkreis Northeim gibt, konnte keiner anwesenden politischen Vertreter korrekt angeben.

Geschätzt wurde das es zwischen 300- 500 Betriebe gibt, tatsächlich sind es noch  822 Betriebe.

"Daran kann man sehen, welche Bedeutung die landwirtschaftlichen Betriebe für die Region haben" unterstrich unser Vorsitzender Claus Hartmann.

Es wurde sehr kontrovers über die verschiedenen Themen wie GAP-Reform, Stromtrassen, Erdverkabelung, Tierhaltung, Blühstreifen und die landwirtschaftlichen Märkte diskutiert.

Wir konnten den Politikern einmal mehr bewußt machen, was für ein komplexes Thema Landwirtschaft ist und das wir Planungssicherheit für die Eintwicklung unserer landwirtschaftlichen Betriebe brauchen.

"Neue Wege oder verordneter Ausstieg? Eine Frage, die auch nach der Podiumsdiskussion schwierig zu beantworten ist", resümiert unser Vorsitzender Claus Hartmann. "Wir alle müssen neue Wege beschreiten, damit wir unsere landwirtschaftlichen Betriebe in die Zukunft führen können."

Fazit: Dialog zwischen Landwirtschaft und Politik ist sehr wichtig. Wir als Landvolk Northeim-Osterode werden weiter daran arbeiten, mit unseren Regionalpolitikern eng im Gespräch zu bleiben und ihnen immer wieder die Wichtigkeit der Landwirtschaft bewußt machen.